Kostenlose Selbsttests

Wie steht es um Ihre Gehirngesundheit?

Zwölf kostenlose Selbsttests für eine erste Orientierung.

Ob Risikofaktoren für Demenz und Schlaganfall, die Qualität Ihres Schlafs oder der Alltag mit einer Diagnose: Die Selbsttests geben Ihnen in wenigen Minuten einen ersten Überblick – und helfen, gezielte Fragen für das nächste Arztgespräch zu sammeln.

Entwickelt von Dr. med. Max Tiefenbacher, Facharzt für Neurologie.

Vorab wichtig

Bei akuten Beschwerden

Kein Test – sofort die 112

Plötzliche Lähmung oder Taubheit einer Körperseite, hängender Mundwinkel, Sprach- oder Sehstörungen, heftiger Schwindel oder starke Kopfschmerzen können Zeichen eines Schlaganfalls sein. Rufen Sie sofort den Notruf 112 – auch wenn die Beschwerden wieder abklingen.

Zwölf Selbsttests

Welcher Test passt zu Ihnen?

Risiko und Vorsorge

Demenz, Schlaganfall, Parkinson

Alltag und Wohlbefinden

Schlaf, Gehirn im Alltag, Erschöpfung

Gewohnheiten

Essverhalten, Rauchstopp

Leben mit der Diagnose

MS, Epilepsie, Migräne, Fibromyalgie

Risiko und Vorsorge

Ihr persönliches Risiko einschätzen

Für Menschen ohne entsprechende Diagnose, die wissen möchten, welche bekannten Risikofaktoren oder möglichen Frühzeichen bei ihnen eine Rolle spielen könnten.

Demenz-Risiko-Test

Beeinflussbare Risikofaktoren für Demenz – in etwa drei Minuten.

Passender Kurs: Demenz vorbeugen

Schlaganfall-Risiko-Test

Persönliche Risikofaktoren für einen Schlaganfall im Überblick.

Passender Kurs: Schlaganfall vorbeugen

Parkinson-Check

Fragen rund um mögliche frühe Anzeichen. Diese sind oft unspezifisch und haben häufig harmlose Ursachen.

Passender Kurs: Parkinson verstehen

Alltag und Wohlbefinden

Schlaf, Kopf und Energie

Für alle, die einschätzen möchten, wie es um Schlaf, geistige Fitness oder Erschöpfung im Alltag steht.

Schlaf-Check

Wie steht es um Ihren Schlaf?

Passender Kurs: Besser schlafen

Gehirn im Alltag

Konzentration, Gedächtnis und geistige Fitness im täglichen Leben.

Passender Kurs: Hirn-Power

Fatigue-Check

Für Menschen mit anhaltender Erschöpfung, besonders bei neurologischen Erkrankungen.

Passender Kurs: Fatigue verstehen

Gewohnheiten

Bereit für eine Veränderung?

Für alle, die an Essverhalten oder Rauchen etwas ändern möchten und wissen wollen, wo sie gerade stehen.

Fit mit Hirn

Rund um Essverhalten und Gewohnheiten.

Passender Kurs: Fit mit Hirn

Bereit für den Rauchstopp?

Wie gut sind Sie auf das Aufhören vorbereitet?

Passender Kurs: Rauchfrei

Leben mit der Diagnose

Wie gut kommen Sie im Alltag zurecht?

Für Menschen mit bestehender Diagnose, die ihren Alltag einschätzen und Ansatzpunkte finden möchten.

Alltag mit MS

Für Menschen mit Multipler Sklerose.

Passender Kurs: Leben mit MS

Alltag mit Epilepsie

Für Menschen mit Epilepsie.

Passender Kurs: Leben mit Epilepsie

Migräne im Griff?

Für Menschen mit Migräne.

Passender Kurs: Leben mit Migräne

Fibromyalgie im Alltag

Für Menschen mit Fibromyalgie.

Passender Kurs: Fibromyalgie verstehen

Nach dem Test

So ordnen Sie Ihr Ergebnis ein

Das ist häufig und kein Grund zur Sorge, aber ein guter Anlass zu handeln. Sprechen Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt an, besonders auf Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin. Ab 35 Jahren übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen regelmäßig einen Gesundheits-Check-up. Was Sie selbst tun können, zeigen die Präventionskurse.

Schön – aber kein Freibrief. Ein Selbsttest erfasst nur einen Ausschnitt, und manche Risikofaktoren wie Bluthochdruck bemerkt man selbst nicht. Regelmäßige ärztliche Vorsorge bleibt wichtig.

Einzelne frühe Anzeichen sind unspezifisch und kommen auch ohne Parkinson häufig vor. Wenn Sie beunruhigt sind oder mehrere Anzeichen zusammentreffen, lassen Sie das neurologisch abklären. Eine Diagnose kann nur ärztlich gestellt werden. Hilfreich für die Zeit danach: der Orientierungskurs Parkinson verstehen.

Nutzen Sie das Ergebnis als Gesprächsgrundlage für Ihren nächsten Termin bei Ärztin, Arzt oder Therapeut. Viele Belastungen im Alltag lassen sich mit gezielter Unterstützung verringern. Die passenden Kurse sind unter jedem Test verlinkt.

Das ist verständlich. Ein Risiko ist keine Vorhersage – viele Menschen mit Risikofaktoren erkranken nie. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über Ihre Sorgen. Wenn die Angst Sie stark belastet, erreichen Sie die TelefonSeelsorge rund um die Uhr unter 0800 111 0 111.

Einordnung

Was Selbsttests leisten können – und was nicht

Selbsttests beruhen auf Ihren eigenen Angaben. Sie können keine Messwerte erheben, keine Untersuchung ersetzen und keine individuelle Krankengeschichte berücksichtigen. Die Zahlen aus großen Studien beschreiben zudem Bevölkerungen, nicht Einzelpersonen: Wer Risikofaktoren hat, erkrankt nicht zwangsläufig, und wer keine hat, ist nicht sicher geschützt.

Ihr Wert liegt woanders. Sie machen auf Faktoren aufmerksam, die man sonst übersieht, und helfen, das Gespräch mit Ärztin oder Arzt vorzubereiten.

Quellen: Livingston G et al. Dementia prevention, intervention, and care: 2024 report of the Lancet standing Commission. Lancet 2024;404:572–628. · O’Donnell MJ et al. INTERSTROKE. Lancet 2016;388:761–775.

Datenschutz

Die Selbsttests werden über den externen Dienst involve.me bereitgestellt und öffnen sich in einem neuen Fenster. Ihre Angaben betreffen Ihre Gesundheit und werden daher besonders geschützt. Welche Daten dabei verarbeitet werden, erfahren Sie in der Datenschutzerklärung.

Nächste Schritte

Wissen, das weiterhilft

Vorbeugen

Kurse zu Demenz- und Schlaganfallprävention sowie zu einzelnen Lebensstil-Faktoren.

Parkinson verstehen

Orientierung zu Symptomen, Diagnose und Behandlung – für Betroffene und Angehörige.

Newsletter

Monatlich Neuro-Wissen und ein kostenloses E-Book mit drei Atemübungen.

FAQ

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie mir über das Kontaktformular. Individuelle medizinische Beratung kann ich darüber nicht anbieten.

Nein, alle Selbsttests sind kostenlos.

Nein. Eine Diagnose kann nur eine Ärztin oder ein Arzt nach Gespräch und Untersuchung stellen.

Ein Selbsttest ist eine Momentaufnahme. Es kann sinnvoll sein, ihn nach Veränderungen – etwa neuen Diagnosen oder einem geänderten Lebensstil – zu wiederholen. Wichtiger sind regelmäßige ärztliche Vorsorgeuntersuchungen.

Die Tests unter „Leben mit der Diagnose“ sowie Fatigue- und Schlaf-Check sind genau dafür gedacht. Die Risikotests richten sich dagegen an Menschen ohne entsprechende Diagnose. Weitere Orientierung bieten die Kurse unter Leben mit der Diagnose.

Die Tests sind für die Selbsteinschätzung gedacht. Wenn Sie sich um einen Angehörigen sorgen, ermutigen Sie ihn am besten zu einem Arztbesuch und begleiten ihn gegebenenfalls.

Mehr verstehen. Besser vorbeugen.

Ein paar Minuten für eine erste Orientierung.

Hinweis: Die Selbsttests dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersten Orientierung. Sie ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Beratung. Bei Beschwerden wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, im Notfall an die 112.

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