EPA und DHA richtig verstehen: Worauf es bei Omega-3-Präparaten ankommt
Omega-3-Fettsäuren sind Bestandteile unserer Ernährung. Besonders bekannt sind die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Sie unterscheiden sich in ihren biologischen Funktionen – deshalb lohnt sich bei Omega-3-Präparaten ein Blick auf die tatsächliche Zusammensetzung.
In diesem Beitrag erfahren Sie, worin sich EPA und DHA unterscheiden und welche Eigenschaften ein hochdosiertes veganes Omega-3-Präparat aufweisen kann. Als konkretes Produktbeispiel stelle ich Omega-3 EPA+ von Zell Harmonie vor.
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EPA und DHA: Was ist der Unterschied?
Zu den bekanntesten langkettigen Omega-3-Fettsäuren gehören:
- EPA (Eicosapentaensäure)
- DHA (Docosahexaensäure)
Beide Fettsäuren erfüllen unterschiedliche biologische Funktionen.
DHA ist unter anderem ein wichtiger Bestandteil von Zellmembranen und kommt in vergleichsweise hohen Konzentrationen im Nervengewebe und in der Netzhaut vor.
Für DHA bestehen in der Europäischen Union zugelassene gesundheitsbezogene Angaben. So trägt DHA bei einer täglichen Aufnahme von mindestens 250 mg zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion und zur Erhaltung normaler Sehkraft bei.
Für EPA und DHA gemeinsam besteht unter anderem ein zugelassener Health Claim zur normalen Herzfunktion: EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg EPA und DHA ein.
Solche zugelassenen Angaben sollte man von weitergehenden Aussagen unterscheiden. Aus den biologischen Funktionen von EPA und DHA lässt sich beispielsweise nicht automatisch ableiten, dass eine Nahrungsergänzung neurologische Erkrankungen verhindern oder behandeln könnte.
Warum sich ein Blick auf die Zusammensetzung lohnt
Omega-3-Präparate unterscheiden sich teilweise erheblich.
Unterschiede bestehen beispielsweise hinsichtlich:
- der enthaltenen Menge an EPA und DHA,
- des Verhältnisses zwischen EPA und DHA,
- der Herkunft der Fettsäuren,
- der Darreichungsform,
- der Qualitätskontrolle und
- des Preises pro Tagesdosis.
Deshalb ist die Angabe „enthält Omega-3“ allein wenig aussagekräftig.
Wer ein Nahrungsergänzungsmittel auswählt, sollte vielmehr prüfen, welche Mengen EPA und DHA die empfohlene Tagesdosis tatsächlich liefert.
Gerade vegane Omega-3-Produkte sind interessant, weil langkettige Omega-3-Fettsäuren inzwischen direkt aus Mikroalgen gewonnen werden können. Die Zusammensetzung unterscheidet sich jedoch von Produkt zu Produkt.
Produktbeispiel: Omega-3 EPA+ von Zell Harmonie
Ein Beispiel für ein hochdosiertes veganes Omega-3-Präparat ist Omega-3 EPA+ von Zell Harmonie.
Nach Angaben des Herstellers liefert die empfohlene Tagesdosis:
- 1.100 mg EPA
- 900 mg DHA
- insgesamt mehr als 2.000 mg Omega-3-Fettsäuren
Damit enthält das Präparat sowohl EPA als auch DHA in vergleichsweise hohen Mengen.
Die folgenden Angaben zu Zusammensetzung, Herstellung und Qualitätskontrolle beruhen auf den Produktinformationen des Herstellers.
1. EPA und DHA in einem Produkt
Ein auffälliges Merkmal des Präparats ist die Kombination aus 1.100 mg EPA und 900 mg DHA pro empfohlener Tagesdosis.
Das ist insbesondere für Verbraucher interessant, die bei der Auswahl eines Omega-3-Präparats nicht ausschließlich auf die Gesamtmenge des Öls, sondern gezielt auf die tatsächlich enthaltenen Mengen von EPA und DHA achten möchten.
Eine höhere Dosierung bedeutet allerdings nicht automatisch einen größeren gesundheitlichen Nutzen. Ob und in welcher Dosierung eine Nahrungsergänzung individuell sinnvoll ist, hängt unter anderem von Ernährung, Gesundheitszustand, Medikamenteneinnahme und persönlicher Situation ab.
2. Mehr als 2.000 mg Omega-3 pro Tagesdosis
Nach Herstellerangaben liefert die Tagesdosis insgesamt mehr als 2 Gramm Omega-3-Fettsäuren.
Damit gehört das Präparat hinsichtlich der angegebenen EPA- und DHA-Menge zu den höher dosierten Produkten.
Bei hoch dosierten Nahrungsergänzungsmitteln gilt allerdings nicht das Prinzip „mehr ist immer besser“. Die angegebene Tagesdosis sollte eingehalten werden.
Wer Medikamente einnimmt, an relevanten Vorerkrankungen leidet oder eine höhere Omega-3-Zufuhr plant, sollte dies gegebenenfalls zuvor ärztlich oder ernährungsmedizinisch abklären.
3. Omega-3 aus Mikroalgen
Das enthaltene Omega-3 wird nach Herstellerangaben aus Mikroalgen gewonnen.
Das Produkt ist damit:
- vegan,
- frei von Fischöl und
- eine pflanzliche Quelle für EPA und DHA.
Algenbasierte Präparate können daher insbesondere für Menschen interessant sein, die auf Fischöl verzichten möchten.
4. Triglyceridform
Nach Angaben des Herstellers liegen die Omega-3-Fettsäuren in Triglyceridform vor.
Die chemische Form von Omega-3-Fettsäuren kann ihre Aufnahme beeinflussen. Daraus sollte jedoch nicht pauschal abgeleitet werden, dass ein bestimmtes Präparat bei jedem Menschen klinisch besser wirkt.
Für die praktische Bewertung eines Produkts spielen neben der chemischen Form auch die tatsächlich enthaltenen Mengen von EPA und DHA, Einnahmebedingungen, Ernährung und individuelle Faktoren eine Rolle.
5. Angaben zur Qualitätskontrolle
Der Hersteller gibt für das Produkt unter anderem folgende Qualitätsmerkmale an:
- Chargen werden laborgeprüft,
- Es erfolgen Kontrollen auf Schadstoffe,
- Der Oxidationsstatus des Öls wird anhand entsprechender Qualitätsparameter kontrolliert.
Wer Nahrungsergänzungsmittel kauft, sollte generell auf nachvollziehbare Angaben zu Herkunft, Zusammensetzung und Qualitätskontrolle achten.
Für wen können Omega-3-Präparate grundsätzlich interessant sein?
Nicht jeder Mensch benötigt automatisch ein Omega-3-Nahrungsergänzungsmittel.
Eine wichtige natürliche Quelle für EPA und DHA sind bestimmte Fischarten. Für Menschen, die keinen oder nur wenig Fisch essen, kommen je nach Ernährungssituation auch andere Quellen infrage. Für eine vegane Ernährung stehen insbesondere Präparate auf Algenbasis zur Verfügung.
Ob eine Supplementierung im individuellen Fall sinnvoll ist, lässt sich aus einem allgemeinen Blogartikel nicht beurteilen.
Besonders bei bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft, Medikamenteneinnahme oder geplanten hohen Dosierungen sollte die Einnahme gegebenenfalls mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer qualifizierten Ernährungsfachkraft besprochen werden.
Was kostet das Produkt?
Neben der Zusammensetzung kann auch der Preis pro Tagesdosis ein sinnvolles Vergleichskriterium sein.
Nach den zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags verfügbaren Herstellerangaben liegt Omega-3 EPA+ während des Einführungsangebots bei ungefähr 1,04 Euro pro Tagesdosis. Preise und Rabattaktionen können sich ändern.
Ein sinnvoller Preisvergleich sollte nicht allein den Packungspreis berücksichtigen, sondern beispielsweise auch die enthaltenen Mengen an EPA und DHA sowie die Zahl der Tagesportionen.
Produktinformationen zu Omega-3 EPA+
Wenn Sie sich selbst über Zusammensetzung, aktuelle Preise und Herstellerangaben informieren möchten, finden Sie die Produktseite hier:
👉 Produktinformationen zu Omega-3 EPA+ von Zell Harmonie ansehen
Während bestimmter Aktionszeiträume können nach Angaben des Herstellers zusätzliche Rabatte verfügbar sein.
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Fazit: Bei Omega-3 genauer hinschauen
Omega-3-Präparate unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Herkunft, Zusammensetzung und Dosierung.
Besonders sinnvoll ist deshalb ein Blick auf die konkret angegebenen Mengen an EPA und DHA statt ausschließlich auf die Gesamtmenge des enthaltenen Öls.
Das hier vorgestellte Omega-3 EPA+ von Zell Harmonie kombiniert nach Herstellerangaben 1.100 mg EPA mit 900 mg DHA pro Tagesdosis und verwendet Omega-3 aus Mikroalgen. Damit handelt es sich um ein vergleichsweise hoch dosiertes veganes Produkt.
Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass dieses Präparat grundsätzlich anderen Produkten überlegen ist oder eine solche Dosierung für jeden Menschen erforderlich ist.
Entscheidend bleibt die individuelle Ernährungssituation.
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Die Produktinformationen zu Zusammensetzung, Herstellung und Qualitätskontrolle beruhen teilweise auf Angaben des Herstellers. Sie stellen keine individuelle ärztliche Produktempfehlung dar.
Medizinischer Hinweis
Dieser Artikel dient der allgemeinen Gesundheits- und Verbraucherinformation. Er ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Bei Erkrankungen, Medikamenteneinnahme oder Unsicherheiten hinsichtlich einer Supplementierung sollte die individuelle Situation ärztlich oder ernährungsmedizinisch beurteilt werden.
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